Der Grundstein, der am 13. Februar in die tiefste Baugrube im Basler Stadtgebiet gelegt wurde, ist zugleich ein bedeutender Meilenstein von symbolischer und bautechnischer Tragweite. Zum einen markiert er den baulichen Auftakt des Generationenprojekts Campus Gesundheit: Bereits deutlich zeichnen sich die Untergeschossrohbauten des Bettenturms ab, der einen Teil des neuen Klinikums 2 des Universitätsspitals bilden wird. Zum anderen kennzeichnet er den Abschluss der Tiefbauarbeiten und die Staffelstabübergabe an den Hochbau.
Mit Stolz blicken wir zurück auf das erfolgreich realisierte Spezialtiefbauprojekt, dessen Komplexität auch im Projektgeschehen von LÜCHINGER MEYER PARTNER einen aussergewöhnlichen Stellenwert einnimmt. Allein die eindrücklichen Kenndaten wie das enorme Aushubvolumen von 120’000 m³, die erreichte Rekordtiefe von 26 m, die mit bis zu 8 Ankerlagen gesicherte Bohrpfahlwand, 590 verbaute Anker und über 200 Bohrpfähle unterstreichen den besonderen Anspruch dieses urbanen Tiefbauvorhabens. Zudem erforderte die Ausführung eine vorausschauende Etappierung der Arbeiten, die den vielfältigen Abhängigkeiten mit laufendem Spitalbetrieb und dichter umgebender Bebauung gerecht wird.
Die Bildstrecke illustriert eindrucksvoll die «Operation am offenen Herzen», die ohne ein Zusammenwirken der Akteur:innen aus Planung und Ausführung auf höchstem Niveau nicht geglückt wäre. Neben den Verantwortlichen der Bauherrschaft Universitätsspital Basel und unseren Partner:innen der Planergemeinschaft ARCADIA danken wir insbesondere den kompetenten Ausführenden der ARGE K2 AG – bestehend aus Marti AG Basel, Marti AG Zürich, Implenia Schweiz AG, Eberhard Bau AG – für die partnerschaftliche und sehr wertvolle Zusammenarbeit!
Planergemeinschaft ARCADIA: Archipel Generalplanung, Giuliani Hönger Architekten, LÜCHINGER MEYER PARTNER, Boess SYTEK, Aicher De Martin Zweng, tib Technik im Bau.
Fotos: Kostas Maros (Gundsteinlegung, Hochbauarbeiten), Studio Willen (Baugrube)