Der Countdown läuft: Nur noch 205 Tage verbleiben, bis das neue Sportzentrum Zürich seine Hallen und Räume für die Athlet:innen von über 30 Sportarten öffnet. Ab 16. August 2026 wird das polysportive Kompetenzzentrum zwischen Dübendorf und Wangen-Brüttisellen Sport, Bildung und Medizin unter einem Dach vereinen.
Die derzeit baumgekrönte Stahlkonstruktion zeigt an, dass ein sportlicher Kraftakt nun vollendet ist. Der stählerne Rohbau mit einer Gesamttonnage von 1’115 t ist fertiggestellt – die Stahlbauer von Mauchle Stahlbau passieren die Ziellinie. In Kürze werden ihnen die Massivbauer der Barizzi AG und die Tragwerksplanenden von LÜCHINGER MEYER PARTNER nachfolgen – die Fertigstellung der letzten Decke steht bevor.
Die Tragkonstruktionen des siebengeschossigen Gebäudes mit seinen verschachtelten Raumvolumen wurden in Beton-Stahl-Hybridbauweise ausgeführt. Für die weitgespannten Hallendecken kamen Stahlverbundträger zum Einsatz.
Zweigeschossige Stahlfachwerke überspannen die beiden Kunstturnhallen. Deren Geschossdecken sind als massive Ortbetondecken realisiert, die die notwendigen Haustechnikinstallationen aufnehmen. Die Geschossdecken über Ebene 2 und 3 sind als vorfabrizierte Rippenplatten mit einem Überbeton ausgeführt. Die geschlossenen Umfassungswände der Turnhallen sind in Ortbeton und als vorfabrizierte Stützenkonstruktionen ausgebildet. Die geschlossenen Wandscheiben dienen gleichzeitig der Horizontalaussteifung des Gebäudes.
Die beiden Hauptsporthallen werden von Stahlblechträgern im Abstand von rund 5.6 m überspannt. Die Decke zwischen den Trägern wurde mit vorfabrizierten Betonplatten als verlorene Schalung eingedeckt. Ein Überbeton verbindet alle Tragelemente zu einem effizienten Verbundtragwerk. Die um 90 Grad gedrehte Erschliessungszone mit Garderoben in Ebene 4 sowie Foyer und Galerie in Ebene 5 wurde als weitspannende Scheibenkonstruktion über mehrere Stockwerke konzipiert.
Totalunternehmung: HRS Real Estate AG
Architektur: brunner weibel architekten
Fotos: LMP, Mauchle