| Bauherrschaft | Hochbauamt Kanton Zürich |
| Architekten | Michael Meier Marius Hug Architekten, Zürich |
| Planung | 2019-2022 |
| Realisierung | 2022-2025 |
| Bausumme | 48 Mio. CHF |
| Leistungen | Fassade: Projektierung Submission Realisierung |
| Fotos | Roman Keller |
| Themen | MinergieErhaltung/InstandsetzungFassaden- und Leichtbau |
Das Bürogebäude in der Zollstrasse 20/36 wurde im Zuge einer Gesamtinstandsetzung aus energetischer und ökologischer Sicht optimiert. Die bestehende vorgehängte Fassade ist gänzlich rückgebaut und durch eine neue hinterlüftete Vorhangfassade ersetzt worden. Die bestehenden Betonbrüstungen und -stürze blieben dabei erhalten. Im Bereich der Brüstungen wurde mit dem Ziel einer energetischen Optimierung eine Wärmedämmung angebracht. Die Aufbauten auf der Strassenseite und auf der Hofseite unterscheiden sich lediglich durch die auf die Unterkonstruktion eingesetzte Verkleidung. Auf der Strassenseite wurde eine Natursteinfassade vorgesehen, während die Hoffassade mit einer Eternitverkleidung ausgeführt wurde. Die Fassade des Attikageschosses ist strassen- und hofseitig als Metallfassade mit Blechverkleidung ausgeführt. Für die neuen Aluminium-Fenster kamen 3-fach Isolierverglasungen zum Einsatz. Im Erdgeschoss wurde eine Pfosten-Riegel-Fassade mit raumhoher Verglasung realisiert.
Die markante Frontfassade spiegelt mit Lisenen aus Aluminium die innenräumliche Gliederung als vertikales Element wider. Analog einem eleganten schwarzen Kleid hüllen sich die Brüstungen in Palissandro Nero. Dieser wurde zum einen poliert, flächig eingesetzt, um ein horizontales Gleichgewicht zu den Lisenen zu kreieren, zum anderen wirkt er durch den gefrästen und profilierten Bereich spielerisch, leicht und textil. Die Fallarmmarkisen in warmem Farbton setzen einen lebendigen Akzent, der sowohl strassenseitig als auch im Innenraum ein warmes Bild erzeugt.
Das Gebäude wurde gemäss Vorgaben Minergie-ECO und dem kantonalen Standard für Nachhaltigkeit erneuert.